Kurz notiert

KWK bleibt wirtschaftlich attraktiv

Die Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlage hat sich durch einige Änderungen in der Gesetzgebung seit 2015 verändert. KWK-Zulagen werden bei Anlagen von mehr als 50 kWel nur noch für den in das öffentliche Netz eingespeisten Strom gewährt. Für Anlagen von mehr als 1 MWel bis zu einer Größe von 50 MWel wird eine Zulage entsprechend der Ergebnisse der KWK-Ausschreibung gewährt.

Die EEG-Zulage ist für Neuanlagen zumindest anteilig abzuführen. Eine Novelle der entsprechenden Regelung erfolgte im November 2018 im Rahmen des Energiesammelgesetzes. Anlage zur Eigenversorgung von mehr als 1 MWel bis zu einer Größe von 2 MWel werden zukünftig deutlich weniger von der EEG-Abgabe entlastet als kleinere Anlagen.

Dennoch wurden von uns in den Jahren 2017 und 2018 Konzepte und Planungen für KWK-Anlagen mit guter Wirtschaftlichkeit realisiert. Die Kenntnis von komplexen Zusammenhängen aus Technik und aktueller Gesetzeslage ist für den Projekterfolg dabei von hoher Bedeutung.

Dezentrale Energie leistet seinen Beitrag zur Absicherung der Stromversorgung

KWK-Anlage werden immer häufiger unter Einbeziehung von Kälteerzeugungsanlage konzipiert. Dadurch wird ein ganzjähriger Betrieb mit hoher Ausnutzung der eingesetzten Energie ermöglicht. Positiver Nebeneffekt ist die Betriebsbereitschaft auch in Hitzeperioden. Bereits im Sommer 2003 wurde dieser Effekt wichtig, da konventionelle Kraftwerke ihren Betrieb einschränken mussten. Auch im heißen Sommer 2018 wurden solchen Einschränkungen notwendig. Diese führte zu einem deutlichen Anstieg der Strompreise, so stieg der Preis für Stromlieferungen im Jahr 2018 an der Strombörse auf über 50 EUR (Phelix Base Future).

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